In den Erziehungsstil der Tochter einmischen?

Der Erziehungsstil meiner Tochter: einmischen oder nicht?

So vernarrt man in sein Enkelkind auch ist – ab und zu gerät der Nachwuchs außer Rand und Band. Da könnte der Erziehungsstil des eigenen Kindes ruhig einmal etwas konsequenter sein – denkt man. Aber wie viel Reinreden ist eigentlich erlaubt?


Soll ich meiner Tochter Erziehungsratschläge erteilen?

Wer selbst eher streng erzogen wurde, mag seine Schwierigkeiten haben mit Müttern, die den Forderungen ihrer Kinder stets nachgeben und auch dann nicht schimpfen, wenn der Liebling seinen Karottenbrei in aller Ruhe auf dem Tisch verteilt. Wenn es sich auch noch um die eigene Tochter handelt, rutscht ein „das hätte es früher nicht gegeben“ schnell raus. Konflikte sind dann natürlich vorprogrammiert. Doch so weit muss es nicht kommen.

Grundsätzlich sollten Sie behutsam und verständnisvoll kommunizieren: Erziehungsexperten raten, sich immer wieder an die Zeit zu erinnern, als die Tochter klein war. Man selbst stand damals sicher vor den gleichen Herausforderungen: Man musste alles unter einen Hut bringen und stets funktionieren, obwohl man sich hin und wieder verloren fühlte. Die Erkenntnis muss lauten: Niemand ist perfekt.

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Muss ich mir also alles verkneifen?

Nein, denn schließlich geht es um einen offenen Dialog in der Familie. Fingerspitzengefühl ist hier der richtige Weg, um den Erziehungsstil der Tochter nicht zu stark in Frage zu stellen. Mit den folgenden Tipps meistern Sie viele Situationen leichter:

  • Offene Kritik löst schnell eine Abwehrhaltung aus. Entlasten Sie Ihre Tochter stattdessen durch Babysitten, Einkaufen und Ähnliches.
  • Die Verbindung zwischen Großeltern und Enkeln ist oft besonders intensiv. Schön zu hören, oder? Nutzen Sie also die Oma-Enkel-Zeit, um auf Ihre Weise prägend einzuwirken.
  • Das Kind haut beim gemeinsamen Frühstück wie wild auf seine Trommel, sodass eine Unterhaltung zwischen Erwachsenen unmöglich ist? Sagen Sie ihm ruhig direkt, dass Sie das nicht möchten, anstatt sich über die Zurückhaltung Ihrer Tochter zu ärgern.
  • Es klingt banal, aber loben Sie den Nachwuchs, wenn er etwas richtig macht. Das ist nicht nur pädagogisch sinnvoll, sondern gibt auch der Mutter ein gutes Gefühl.
  • Schalten Sie von „Senden“ auf „Empfangen“. Ein offenes Ohr ist mehr wert als gut gemeinte Ratschläge, die für gestresste Mütter meist besserwisserisch klingen.

Haben Sie bereits Enkel und eigene Erfahrungen mit Erziehungs-Konflikten gesammelt? Dann sind wir gespannt auf Ihre Kommentare!

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